Im Lockdown dürfen Kunden die Verkaufsräume vieler Betriebe nicht mehr betreten. Die Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe hat lokalen Händlern schon vor der Corona-Pandemie empfohlen, ihre Produkte und Dienstleistungen auf mehreren Verkaufskanälen anzubieten. Sie hat deshalb die Online Plattform „Hünxer Markt“ www.huenxer-markt.de entwickeln lassen. Diese Brücke zwischen Internet und Laden hat angesichts des Lockdowns der Ladengeschäfte an Bedeutung gewonnen. Unter dem Motto „Ich kauf in Hönx“ können Unternehmen zeigen, welche Produkte oder Dienstleistungen sie hier vor Ort für ihre Kunden bereithalten. Rabattaktionen, Schnäppchen und aktuelle Sonderangebote können mit Text, Bild oder Video präsentiert werden. Das Prinzip „Bestellen und Abholen“ (Click & Collect) beschreibt, dass Kunden ihre Waren im Internet bestellen und sie dann im Laden abholen können. Im jetzigen Lockdown kann dies kontaktlos dadurch erfolgen, dass zum Beispiel die Ware vor den Laden gestellt und dann vom Kunden mitgenommen wird.
Die Wirtschaftsgemeinschaft Hünxe unterstützt ihre bisher schon auf der Online Plattform vertretenen Mitglieder, indem sie die Betriebskosten der Plattform für die kommenden sechs Monate voll übernehmen wird, teilt der WGH-Vorsitzende Hans Nover mit. Ansprechpartner für den „Hünxer Markt“ www.huenxer-markt.de ist die Firma creadorado https://creadorado.de/ , die auch das Online Portal „Schermbeck Deals“ für die Gemeinde Schermbeck entwickelt hat.
v. l. Landrat Ingo Brohl, Krisenstabsleiter Dr. Lars Rentmeister, Bürgermeisterin Ulrike Westkamp
Auf Einladung von Landrat Ingo Brohl konnten Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen heute das fertiggestellte Impfzentrum des Kreises Wesel in der Niederrheinhalle besichtigen. Ein weiteres Zentrum auf der linken Rheinseite ist geplant. Die künftigen Impflinge werden vom Parkplatz der Rundsporthalle mit Schildern zum Haupteingang geführt. Im beheizten Zelt vor dem Eingang wird die Körpertemperatur gemessen und die Berechtigung zum Impfen geprüft.
Beheiztes Zelt vor Haupteingang. Foto: Kreis WeselAuf dem Tisch liegt das Messgerät für die kontaktlose Messung der Körpertemperatur.
Vom Zelt geht es weiter in den Eingangsbereich, wo sich insgesamt 12 Registrierungsschalter befinden. Ohne vorherige Anmeldung und Registrierung wird keine Impfung vorgenommen. Jeder Impfling wird von einem Impfbegleiter zu einer der 18 Impfboxen geführt und je nach Bedarf zum Aufklärungsgespräch, zum Betreuungsbereich im Parkettsaal und zum Ausgang. Dort können Angehörige oder andere Begleiter der Impflinge diese wieder in Empfang nehmen. Zutritt zur Halle haben also nur das medizinische Personal und die zu impfenden Personen.
Jochen Konst, Leiter des Impfzentrums, führt Medienvertreter durch die Impfstraße in der Niederrheinhalle in Wesel.Zu jeder Station gehören ein Aufklärungsraum und zwei ImpfboxenBlick in eine der 18 ImpfboxenBetreuungsbereich im Parkettsaal
Sollte es während des Impfprozesses zu Komplikationen wie Schwindel oder Übelkeit kommen, ist für medizinische Betreuung gesorgt. Der Impfstoff befindet sich in einem sterilen Labor und wird bei minus 80 °C in einem Kühlaggregat gelagert. Dieses Labor durfte auch heute niemand betreten. Unmittelbar vor dem Impfen wird der Impfstoff aufbereitet und schnellstmöglich zur Impfstraße gebracht.
Blick in den Laborbereich mit dem Kühlaggregat.
Für das medizinische und administrative Personal ist die Kassenärztliche Vereinigung verantwortlich. Es soll an jedem Werktag von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr geimpft werden. Bei Bedarf können die Zeiten ausgeweitet werden. Auch sonntags könnte gearbeitet werden. Die Tageskapazität des Impfzentrums liegt bei knapp 2000 Impfungen. Da zurzeit aber der Impfstoff nicht zur Verfügung steht und auch nicht bekannt ist, wann und in welcher Menge dieser zur Verfügung stehen wird, können weder der Kreis Wesel, noch die KV tätig werden. Es gibt auch noch keine Vorgaben, welchen Personengruppen (über Achtzigjährige, Pflegepersonal, medizinische Berufe, Polizei, Feuerwehr, …) in welcher Reihenfolge eine Impfung angeboten werden soll. Klar ist nur, dass die KV alle Impflinge zweimal impfen muss und dass sie bei der zwingend notwendigen Anmeldung den Interessenten deshalb zwei Termine mitteilen wird. Auf lange Sicht sollen auch Hausärzte das Corona Vakzin verimpfen. Bevor das Impfen in der Niederrheinhalle beginnt, werden mobile Impfteams Alten- und Pflegeeinrichtungen aufsuchen und Patienten, die dies möchten, vor Ort verimpfen.
Mobile Impfstation. Foto: Kreis Wesel
Im Moment ist aber weder das Eine noch das Andere möglich. Sobald es weitere Informationen gibt, werden entsprechende Nachrichten bekanntgemacht werden. Landrat Ingo Brohl sagte:“ Wann und wie viele Menschen hier in Zukunft pro Tag gegen das Coronavirus geimpft werden können, hängt ganz davon ab, wann wir wieviel und welchen Impfstoff bekommen. Auch wenn jetzt wirksame Impfstoffe gegen das Coronavirus existieren und die Zulassungen in Deutschland in den nächsten Wochen erfolgen werden, so ist der Weg bis zum Ende der Pandemie für uns alle noch ein sehr weiter.“
Die Wahrscheinlichkeit, dass auch Nordrhein-Westfalen betroffen sein könnte, ist gewachsen. Das geplante Konzept in der Jägerschaft beruht auf dem folgenden Prinzip: Für jedes Revier wird ein Ansprechpartner festgelegt, der für seinen Bereich eine Liste von möglichen Hilfskräften für die Suche und Bergung von Wildschweinekadavern vorhält. In der Landwirtschaft werden bereits bestehende Kommunikationsstrukturen genutzt.
Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest in Nordrhein-Westfalen hätte verheerende Auswirkungen für die hiesige Wildschweinepopulation und die Landwirtschaft. Die Landwirte im Kreis Wesel spüren bereits jetzt die Auswirkungen der Exportbeschränkungen für Deutschland. Die Ausbreitung der Seuche hat gezeigt, dass menschliches Fehlverhalten die größte Gefahr bei der Ausbreitung der Seuche darstellt. Dies beginnt mit dem Spaziergänger, der sein Wurstbrot nicht achtlos in den Wald werfen darf, geht über den Jäger, der in betroffenen Gebieten im Osten Deutschlands zur Jagd gehen möchte und endet beim Landwirt, der seinen Schweinebestand über Biosicherheitsmaßnahmen schützen will.
Für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte gerne an den Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung unter vet.lm@kreis-wesel.de oder telefonisch unter 0281-207 7008 (Dr. Dicke) oder 0281-207 7017 (Dr. Diekmann).
Am heutigen 6. Dezember, dem Nikolaustag, war alles anders als in den Vorjahren. Aufgrund der Corona Vorgaben reiste der Nikolaus nicht im Schlauchboot über die Lippe an, sondern mit einem Piaggio Ape Dreirad, das nach kräftiger Anschubhilfe nahe dem Haus von Alfred Schüring knatternd zum Leben erwachte.
Die braven Kinder zogen diesmal auch nicht als Gruppe zum Schützenheim, um dort ihre Geschenke in Empfang zu nehmen, sondern warteten geduldig vor ihren Häusern auf das Erscheinen des von Jürgen Wegener symbolisierten Heiligen Mannes. Der Bischofsstab diente in diesem Jahr zum Überreichen der Geschenkpäckchen aus sicherer Entfernung.
Das aktuelle Königspaar und der Thron, Helmut und Inge Benninghoff, der Heimatverein Hünxe, sowie Edeka Kirsch in Drevenack und Bäckerei Schollin in Hünxe haben als Sponsoren dafür gesorgt, dass die Tüten mit Geschenken gut gefüllt waren.
Mit dem außergewöhnlichen, an die Corona-Regeln angepassten Ablauf hat der Schützenverein Krudenburg den Kindern im Dorf und auch den Erwachsenen Freude bereitet. Im Namen des Vorstandes des Schützenvereins Krudenburg bedankt sich Geschäftsführer Frank Nettelbeck bei allen Mitwirkenden und Sponsoren.
Bei Fragen zu Corona bittet die Kreisverwaltung darum, sich zunächst auf deren Internetseiten zu informieren. Hier finden sich bereits eine Vielzahl an Informationen, z.B. zu den Testmöglichkeiten im Kreis Wesel, aktuellen Corona-Regeln oder allgemeinen Verhaltensfragen. Eine aktuelle FAQ-Liste gibt Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Corona-Virus. Aufgrund des starken Zuwachses von telefonischen Corona-Anfragen bei der Kreisverwaltung Wesel wurde das Service-Team der Corona-Hotline personell aufgestockt. Unter der Telefonnummer 0281/207-4060 berät ein speziell geschultes Team von montags bis freitags zwischen 8 Uhr und 16Uhr Fragen unter anderem zu erteilten Ordnungsverfügungen und Quarantänen von positiv getesteten Patienten und deren Kontaktpersonen. Alternativ zur Telefon-Hotline ist die Kreisverwaltung zum Thema Corona auch per E-Mail unter bi@kreis-wesel.de zu erreichen.
Zum Ende eines jeden Jahres wird der Abfallkalender der Gemeinde Hünxe über die Deutsche Post verteilt. In diesem Jahr wird die Verteilung in der 51 KW (14.12-19.12.2020) stattfinden. Neben dem Abfallkalender, den Sie per Post erhalten werden, haben Sie die Möglichkeit alle Abfuhrtermine online unter:
einzusehen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich die Termine im iCal Format herunterzuladen und in den elektronischen Kalender zu übertragen.
Sollten Sie bis zum 31.12.2020 keinen Kalender erhalten haben, senden Sie bitte eine E-Mail mit Ihrem Namen und der Anschrift an: abfallberatung@huenxe.de Der Abfallkalender wird Ihnen dann per Post oder ggf. per Boten zugestellt.
Der im Sommer ausgerufene Fotowettbewerb der Gemeinde Hünxe, bei dem Fotobegeisterte aus Hünxe und Umgebung aufgerufen wurden, ihre schönsten Fotos zu zeigen, ist entschieden.
Fast 50 Hobbyfotografen haben insgesamt mehr als 200 Bildern eingesandt. Daraus wurden diese drei Gewinnerbilder ermittelt:
1. Platz: Bettina Spennemann aus Dinslaken hat einen Segelflug mit dem Luftsportverein Dinslaken gewonnen
2. Platz: Andreas Gräwe aus Hünxe hat eine Paddeltour auf der Lippe mit der Paddelstation Krudenburg gewonnen
3. Platz: Daniel Paus aus Hünxe hat einen Frühstücksgutschein vom Landhaus-Café Selders gewonnen
Die Entscheidung fiel, so Bürgermeister Buschmann, wirklich schwer angesichts der vielen, wunderschönen Bilder, die eingereicht wurden. Er gratulierte der Gewinnerin und den Platzierten ganz herzlich und bedankt sich an dieser Stelle sehr für das große Interesse an unserer Aktion und die rege Teilnahme.
Die Gewinnerfotos und viele der Bilder, die in die engere Auswahl kamen, sind auf der Homepage der Gemeinde Hünxe unter http://www.huenxe.de zu bewundern.
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