Landwirte haben ein Problem mit Hundekot auf Heuwiesen und Feldern.

Hundekot ist nicht gleich Kuhfladen, erklärt der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in einer Pressemitteilung. Wird Gülle oder Mist auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, so werden diese Stoffe von den Pflanzen, die sich dann noch im Boden befinden, schnell aufgenommen. Auf die Pflanzen selbst wird keine Gülle ausgetragen.
 
Die Übertragung von Krankheiten auf Tiere und Pflanzen erfolgt hauptsächlich durch Kot von Fleischfressern. Wirtschaftlich hat die Verunreinigung von Feld- und Futterflächen durch Hundekot weitreichende Folgen. Landwirte erzeugen nach RLV-Angaben hochwertige Lebensmittel. Seitens der EU sind ihnen strenge hygienerechtliche Vorschriften bei der Gewinnung von Lebensmitteln auferlegt. Ihre Einhaltung ist nicht sichergestellt, wenn Nutzpflanzen und Futtermittel verunreinigt sind. Im schlimmsten Fall könne das Weidefutter nicht verwertet werden. Auch für erzeugte Produkte wie Fleisch oder Milch trägt der Landwirt die volle Verantwortung.

Zurzeit können obendrein die Folien und der Vlies, die auf den Erdbeer- und Salatfeldern ausgelegt sind, durch freilaufende Hunde beschädigt werden. Das alles kann dem Landwirt viel Schaden zufügen, betont der RLV.
 
Der Rheinische Landwirtschafts-Verband hat andererseits Verständnis dafür, dass Hundehalter Spaziergänge auf abgelegenen Wegen sehr schätzen. Sie sollten mit ihren vierbeinigen Freunden aber bitte auf den Wegen bleiben und keine Bälle, Stöckchen oder ähnliches in die landwirtschaftlichen Flächen werfen, zumal Stöcke und Äste bei der Ernte sehr hinderlich sind.

Diese Futterwiese liegt nicht im Rheinland, sondern in Bad Schönborn (BW). Die Probleme scheinen jedoch die gleichen zu sein, wie bei uns.
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Rathaus aktuell: Am 13.05.2020 tagt der HFA

Öffentliche Sitzung  
1. Anerkennung der Niederschrift der letzten öffentlichen Sitzung vom 01.04.2020
2. Zweite Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 36 „Gewerbegebiet
Gansenberg“, erneute 49. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hünxe
3. Erlass einer Veränderungssperre für den Bebauungsplan Nr. 36 „Gewerbegebiet Gansenberg“
4. Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses
Bebauungsplan Nr. 4 „Minnekenstege“ – Neuaufstellung
1) Beschluss über die Auswertung und Abwägung von Stellungnahmen aus
der Beteiligung nach § 3 (1) und § 4 (1) Baugesetzbuch (BauGB)
2) Beschluss über die Offenlage
5. Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses
53. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hünxe im Parallelverfahren zur Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr 4 „Minnekenstege“
1) Beschluss über die Auswertung von Stellungnahmen aus der Beteiligung nach § 3 (1) und § 4 (1) Baugesetzbuch (BauGB)
2) Beschluss über die Offenlage
6. 40. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hünxe, Bebauungsplan Nr. 52 „Waldweg“ in Hünxe-Bruckhausen,
Änderung des Aufstellungsbeschlusses
7. Prüfung des Gesamtabschlusses 2010 der Gemeinde Hünxe
8. Prüfung des Gesamtabschlusses 2018 der Gemeinde Hünxe
9. Verzicht zur Aufstellung des Gesamtabschlusses 2019 gem. § 116a GO NRW
10. Genehmigung eines Dringlichkeitsbeschlusses
„Aussetzung der Beitragserhebung für die Beiträge zur Ganztagsbetreuung an Hünxer Schulen im Monat Mai 2020“
11. Heimat-Preis 2020 der Gemeinde Hünxe
12. Bericht zur Corona-Krise;
Aktuelle Maßnahmen und Einschränkungen sowie finanzielle Auswirkungen
13. Einwohnerfragestunde
14. Mitteilungen und Anfragen
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Zum zweiten Mal wird der „Heimat-Preis Kreis Wesel“ verliehen: Bis zum 29. Mai Vorschläge einreichen

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 4. April 2019 den Weg zur Verleihung des „Heimat-Preises“ im Kreis Wesel geebnet. „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Programm des Landes Nordrhein-Westfalen, dessen Ziel es ist, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Ein Element dieses Förderprogramms ist der „Heimat-Preis“, der durch Gemeinden und Gemeindeverbände ausgelobt und verliehen werden kann.
Den „Heimat-Preis“ des Kreises Wesel können Vereine und Institutionen erhalten, wenn ihr Wirken mindestens eines der drei Preiskriterien „Verdienste um die Heimat“, „Pflege und Förderung von Bräuchen“ und „Erhalt von Kultur und Tradition“ erfüllt. Der Verein oder die Institution muss sich also im Kreisgebiet engagieren und außerdem überwiegend mit Ehrenamtlichen tätig sein. Mit der Verleihung des „Heimat-Preises“ würdigt der Kreistag das lokale Engagement und nachahmenswerte Praxisbeispiele zum Thema „Heimat“.
Für die Verleihung des „Heimat-Preises“ im Kreis Wesel stellt das Land NRW jährlich bis zum Jahr 2022 eine Fördersumme von 10.000 Euro in Aussicht. Den erforderlichen Antrag hat der Kreis Wesel beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt. Entspricht das Ministerium dem Kreisantrag und gewährt es die Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro, wird der „Heimat-Preis“ verliehen. Alle Preisträger aus Nordrhein-Westfalen stellen sich anschließend einem weiteren Wettbewerb auf Landesebene.
Die Preisverleihung ist für Ende 2020 vorgesehen. Vorschläge zur Verleihung des „Heimat-Preises“ können alle Einwohner des Kreises Wesel sowie Vereine und Institutionen mit Sitz im Kreis Wesel einreichen. Auch der Kreistag hat ein Vorschlagsrecht. Die Vorschläge müssen bis spätestens Freitag, 29. Mai 2020 (Poststempel), in der Kreisverwaltung, Fachstelle Europa und nachhaltige Kreisentwicklung, Reeser Landstr.31, 46483 Wesel vorliegen. Sie können ausschließlich mittels Formblatt eingereicht werden.
Das Formblatt finden Interessierte unter:
https://www.kreis-wesel.de/de/inhalt/presse/

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Kreis Wesel veröffentlicht Zwischenbericht zum Gutachten Mühlenberg

Der Mühlenberg liegt größtenteils in Schermbeck und grenzt an die Sondermülldeponie in Hünxe. Am oberen Bildrand das Firmengelände Nelskamp.


Der Kreis Wesel veröffentlicht am Montag, 27. April, auf seiner Internetseite den Zwischenbericht zur Evaluierung der vorliegenden Daten, Ergebnisse und Entscheidungen zur Verfüllung Mühlenberg (Schermbeck/Hünxe) aufgrund der illegalen Einlagerung von Ölpellets. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) und der Zustimmung des Verfassers Dr. Kerth. Inhaltlich gibt der Zwischenbericht eine Einschätzung der gesichteten Unterlagen und das weitere Vorgehen der Auswertung wieder. Eine fachliche Bewertung erfolgt hier noch nicht.

Das MULNV hatte das Gutachten am 18. Oktober 2019 in Auftrag gegeben. Der Abschlussbericht des Gutachtens wird für Dezember 2020 erwartet.

Der Zwischenbericht ist zu finden im Themenbereich 09 unter:

https://www.kreis-wesel.de/de/themen/muehlenberg-schermbeck-huenxe-illegale-entsorgung-von-oelpelletts/

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Krisenstab des Kreises Wesel: Mund-Nase-Bedeckung in der Öffentlichkeit

Ab Montag, 27. April, gilt in Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht. Auch im Kreis Wesel sind Bürgerinnen und Bürger ab sofort dazu verpflichtet, in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen.
Hierzu gehören Einzelhandel, Wochenmärkte sowie gastronomische Betriebe, die Speisen und Getränke zur Abholung anbieten. Auch auf Allgemeinflächen von Einkaufszentren, in Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, Arztpraxen und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie im ÖPNV und an den zugehörigen Haltestellen und Bahnhöfen gilt die Verpflichtung.  
„Wichtig ist, dass ein Mund-Nase-Schutz nicht die bisherigen Hygiene- und Abstandsregeln ersetzt“, betont Michael Maas, Vorstand Gesundheitswesen des Kreises Wesel. „Ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter zu anderen Personen, eine gute Hände-Hygiene sowie die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette sind nach wie vor immens wichtig. Nur so können wir das Ansteckungsrisiko möglichst geringhalten.“
Dr. Lars Rentmeister, Leiter des Krisenstabs, fügt hinzu: „Mund und Nase können beispielsweise mit einer selbstgenähten Maske bedeckt werden. Der Vorteil dabei ist, dass die Stoffe ausgekocht und wiederverwendet werden können. Alternativ können Bürgerinnen und Bürger aber auch einen Schal oder ein Tuch verwenden.“
Näh-Anleitungen für textile Behelfsmasken finden sich im Internet, unter anderem auf der Homepage der Stadt Essen:
https://www.essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html

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Online-Formular für Reiserückkehrer ist Pflicht

Kreis Wesel stellt Online-Formular für Reiserückkehrer bereit

Der Fachdienst Gesundheitswesen des Kreises Wesel stellt ab sofort ein Online-Formular für Reiserückkehrer zur Verfügung. Das Formular findet sich auf

http://www.kreis-wesel.de/de/themen/coronavirus/

unter der Rubrik Downloads.
Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und nach Deutschland zurückgekehrt sind, müssen sich unverzüglich über dieses Formular oder per Mail unter

gesundheitswesen@kreis-wesel.de

beim Gesundheitsamt melden.

Hierbei sind folgende Angaben zu machen:
·        Name
·        Vorname
·        Geburtsdatum
·        Telefonnummer
·        Reisedaten
·        Grippeähnliche Symptome

Im Anschluss erhalten die Reiserückkehrer vom Gesundheitsamt eine Rückmeldung samt Bescheinigung, die dem jeweiligen Arbeitgeber vorzulegen ist.
Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die durch ihren Beruf über die Grenze pendeln, und Personen, die im grenzübergreifenden Verkehr tätig sind.

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Pressemitteilung vom Kreis Wesel:

Eingeschränkte Wiedereröffnung der Berufskollegs und Förderschulen
in der Trägerschaft des Kreises Wesel am 23. April

Der Kreis ist Schulträger für das Berufskolleg Wesel, das Berufskolleg Dinslaken, das Hermann-Gmeiner-Berufskolleg, das Mercator-Berufskolleg und das Berufskolleg für Technik Moers. Von den sieben Förderschulen nehmen die Janusz-Korczak-Schule Voerde, die Schule am Niederrhein in Kamp-Lintfort und die Erich-Kästner-Schule an den Standorten Wesel und Moers einen geschränkten Schulbetrieb wieder auf, da es dort Abschlussklassen bzw. Übergangsklassen gibt.

Ist der Besuch der Schule freiwillig oder verpflichtend?
Für die in Trägerschaft des Kreises stehenden Berufskollegs und die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Soziale und Emotionale Entwicklung und Lernen ist die Beschulung der Abschlussklassen verpflichtend. Eine Ausnahme bildet der Bildungsgang des beruflichen Gymnasiums. Der Unterricht der Übergangsklassen (4. Schuljahr) der Erich-Kästner-Schule beginnt am 4. Mai.

Wie viele Schüler/innen betrifft die Regelung an welcher Schulform?
An den fünf Berufskollegs betrifft dies mehr als 40 Prozent der Schülerschaft. An den beiden Förderschulen in Voerde und Kamp-Lintfort sind es 16 und an der Erich-Kästner-Schule 11 Schüler/innen.

Wie werden die Abstands- und Hygieneregeln an den Schulen umgesetzt?
An den Ein- und Ausgängen, in den Räumen, Sanitäranlagen und Verkehrsflächen gelten Ein- und Auslassregeln. Diese sind durch Schilder gekennzeichnet.  
Die Möblierung erfolgt nach den Abstandsregeln des Robert-Koch-Instituts (RKI). Zusätzlich gilt die Empfehlung des Landes NRW, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, der jeweils selbst zu beschaffen ist. Die Räume werden täglich nach den vom RKI vorgegebenen Hygienestandards gereinigt. Jeder Raum wird pro Tag nur von einer Lerngruppe genutzt, die Räume werden tagesversiegelt. Die Fachräume und Funktionsflächen sind bis auf Weiteres gesperrt.


Wie ist der Schülertransport organisiert?
Es gibt Ein- und Ausstiegsregeln und die Kontaktabstände sind einzuhalten. Zusätzlich wird den Schüler/innen empfohlen, im Verkehrsmittel einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Ob Sonderfahrzeuge eingesetzt werden, entscheiden die Verkehrsunternehmen eigenständig.

Wie gestaltet sich der Unterricht?
Die Gestaltung des Unterrichts organisieren die jeweiligen Schulen.

Sind Schulkantinen geöffnet?
Nein, die Schulkantinen sind genau wie Restaurants nicht geöffnet.

Was ist mit den Schülern, die nicht zu den Abschlussklassen zählen?
Diese Schüler/innen werden nicht in den Schulräumen beschult. Sie werden weiterhin im Rahmen „Lernen auf Distanz“ digital mit Lernmaterialien versorgt.

Weiterführende Informationen und Links:
https://www.kreis-wesel.de/de/themen/foerderschulen/
https://www.kreis-wesel.de/de/themen/berufskollegs/

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Breitbandprojekt in den Außenbereichen von Hünxe, Hamminkeln und Schermbeck

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Rathaus aktuell: Am 28.04.2020 tagt der Planungsausschuss

I. Öffentliche Sitzung
1. Anerkennung der Niederschrift der letzten öffentlichen Sitzung vom 24.03.2020
2. Befreiung von den Festsetzungen der 8. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 11, „In den Elsen“ in Hünxe
Bauadresse: In den Elsen 83 a, 46569 Hünxe
3. Zweite Neuaufstellung des Bebauungsplanes Nr. 36 „Gewerbegebiet
Gansenberg“, erneute 49. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Hünxe
4. Voranfrage 1) Umbau von 2 WE zu 3 WE auf einer ehem. landwirtschaftl. genutzten Hofstelle, 2) Nutzungsänderung von ehem. landwirtschaftl. genutzten Nebengebäuden in Abstellräume und Garagen

Bauadresse: Alte Raesfelder Straße 1, 46569 Hünxe
5. Einwohnerfragestunde
6. Mitteilungen und Anfragen
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Neue Bodenrichtwerte für den Kreis Wesel online einsehbar

Alle detaillierte bzw. einzelne Bodenrichtwerte stellt der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Wesel in seiner Gesamtübersicht 2020 dar. Diese enthält sämtliche Produkte des Gutachterausschusses wie die Bodenrichtwerte, Grundstücksmarktbericht und Allgemeine Preisauskunft. All dies ist kostenfrei im Internet einsehbar und kann dort heruntergeladen werden.
Hier der Link:

https://www.boris.nrw.de

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Wesel stellt in den o. a. Städten und Gemeinden für das Jahr 2019 auf dem Immobilienmarkt folgende Veränderungen gegenüber dem Vorjahr fest:

Im Jahr 2019 wurden insgesamt 2.675 Grundstückskaufverträge registriert. Das entspricht einem Zuwachs von rd. 4,3 % gegenüber dem Vorjahr 2018 (2.564). Spitzenreiter war die Stadt Kamp-Lintfort mit 477 Verträgen. Ebenfalls Zuwächse verzeichneten die Städte Hamminkeln und Voerde. Rückläufig haben sich die Märkte in Xanten, Schermbeck und Rheinberg entwickelt. Hier wurden weniger Kaufverträge als im Vorjahr beurkundet. In den übrigen Lagen sind annähernd die gleiche Anzahl an Kaufverträgen geschlossen worden wie im Vorjahr.

Ebenfalls zugenommen hat der aus den Kaufverträgen resultierende Geldumsatz, der bei rd. 566 Mio. Euro lag. Dies entspricht einem Plus von rd. 2,3 % und setzt den Trend aus den Vorjahren fort.

Wesentlichen Anteil am Gesamtzuwachs trug der Teilmarkt des Wohnungs- und Teileigentums bei. Hier stieg der Geldumsatz um rd. 22 % gegenüber dem Vorjahr auf rd. 95 Mio. Euro bei gleichzeitiger Zunahme der Stückzahlen, die von 569 auf 682 Verträge anstieg.

Der Teilmarkt der Veräußerung bebauter Grundstücke verzeichnete ebenfalls ein Plus und wuchs von 347,6 Mio. Euro in 2018 auf 358,7 Mio. Euro im Jahr 2019. Wesentlicher Anteil an diesem Geldumsatz machte in 2019 das Segment der Reihen- und Doppelhaushälften aus. Hier stieg der Geldumsatz um rd. 15,8 % bzw. 22,8 % auf insgesamt 134,9 Mio. Euro.

Im Marktsegment des individuellen Wohnungsbaus wurden bei gestiegener Anzahl an Verträgen (192 in 2019 / +9 %) ein annähernd gleicher Flächenumsatz von 11,86 ha und 21,2 Mio. Euro Umsatz registriert (2018: 11,25 ha / 22,3 Mio. Euro).

Rückläufig entwickelte sich der Markt für land- und forstwirtschaftliche Flächen. So wurden in 2019 insgesamt 87 Kauffälle registrierte. Das sind rd. 14 % weniger als im Vorjahr. Neben der Stückzahl wurde auch weniger Fläche umgesetzt. Lag 2018 der Wert noch bei rd. 205 ha, so registrierte der Ausschuss für 2019 nur noch 164 ha. Der daraus resultierende Geldumsatz für diesen Teilmarkt umfasste eine Summe von rd. 9,31 Mio. Euro (rd. -9,8 %).

Im Bereich der gewerblichen Bauflächen wurden insgesamt 24 Kauffälle ausgewertet, was ungefähr dem Vorjahresniveau entspricht. Rückläufig dabei sind allerdings die umgesetzten Flächen, die bei rd. 12,8 ha liegen (rd. -20 %) und der Geldumsatz, der bei 4,79 Mio. Euro (rd. -36 %) lag.

Zum Stand 01.01.2020 ermittelte der Gutachterausschuss für die einzelnen Städte und Gemeinden insgesamt 303 Bodenrichtwerte. Davon entfielen 196 Bodenrichtwerte auf Wohnbauflächen und gemischte Bauflächen in Ortslagen, 29 Bodenrichtwerte auf Wohnbauflächen und gemischte Bauflächen im Außenbereich, 57 Bodenrichtwerte für gewerbliche Bauflächen, 17 Richtwerte für Geschäftslagen und 4 für Sonderflächen – Erholung. Die einzelnen Bodenrichtwertzonen in den einzelnen Städten und Gemeinden haben sich unterschiedlich stark nach oben oder unten entwickelt.

In vier Gemeinden wurden für einzelnen Zonen Steigerungen für Eigentumsmaßnahmen im zweistelligen % Bereich beschlossen. Die höchste durchschnittliche Erhöhung von Bodenrichtwerten nahm der Ausschuss für die Stadt Neukirchen-Vluyn vor. Hier stiegen die Bodenrichtwerte im Durchschnitt um 5,2 %. In den Gemeinden und Städten Hünxe, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Schermbeck, Voerde und Xanten wurden durchschnittliche Anpassungen der Bodenrichtwerte zwischen 0,4 % und 1,9 % vorgenommen. In den anderen Lagen gab es keine Anpassungen. In Gänze führt dieses zu einem durchschnittlichen Gesamtanstieg von 1,1 %.

Im Segment des Geschosswohnungsbaus nahm der Gutachterausschuss eine Anpassung von durchschnittlich 1,829 % vor. Darin flossen auch zweistellige Anstiege einzelner Zonen aus den Städten Kamp-Lintfort und Neukirchen-Vluyns ein. Im Durchschnitt beschloss der Ausschuss für Kamp-Lintfort einen Anstieg der Bodenrichtwertzonen von 1,843 % und für Neukirchen-Vluyn 7,3 %. Die restlichen Lagen blieben unverändert.

Die Bodenrichtwerte für den Bereich der Landwirtschaft haben sich ebenfalls unterschiedlich stark nach oben bzw. unten entwickelt. Die Bandbreite schwankt dabei zwischen -26,15 % und 30,95 %. Im Mittel beschloss der Gutachterausschuss einen Anstieg von 6,92 %.

Der Gewerbebereich war von einer überwiegenden Stagnation gekennzeichnet. Erhöhungen der Bodenrichtwerte nahm der Gutachterausschuss lediglich für die Zonen in Alpen und Neukirchen-Vluyn vor. Die restlichen Bodenrichtwerte für den Gewerbebereich blieben unverändert.


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