Dinslakener Straße (L1, Einmündung Wilhelmstraße) Blickrichtung Süden
Im Auftrag von Straßen NRW wird auf einer Teilstrecke von 900 m die Straßenentwässerung erneuert bzw. optimiert. Alte Betonrohre beidseits von Straße und Radweg werden ausgetauscht und darüber werden zusätzliche Drainagerohre aus Kunststoff verlegt.
Rohrlager am Nordende des Baustellenbereichs in Höhe der Einmündung WilhelmstraßeDrainagerohrlager am südlichen Ende der Baustelle L1 (Dinslakener Straße)
Die Bauarbeiten werden vermutlich bis ins kommende Jahr andauern, da nach dem östlichen auch der westliche Straßengraben saniert werden muss. Probleme bereitet der hohe Schichtwasserstand. Im Bereich der Autobahnbrücke musste das Wasser abgepumpt werden, um das Verlegen der Rohre überhaupt zu ermöglichen. Eingebettet werden die Rohre in Sickerkies, darüber ein Filtervlies und ganz oben Mutterboden. Oberflächenwasser wird über die Rohre gesammelt und nach Abschluss der Baumaßnahme dem Wald beidseitig der L 1 zugeführt.
Ausgebaute Betonrohre südlich der Autobahnbrücke (A3 über L1)
Die Niederrhein Tourismus GmbH hat die neue Kampagne „Heimatessen“ gestartet, an der sich zahlreiche Gastronomen aus dem Kreis Wesel beteiligen. Durch die Kampagne unterstützt die Niederrhein Tourismus GmbH gastronomische Initiativen während der Corona-Pandemie und präsentiert diese auf ihrer Website https://niederrhein-tourismus.de/einfach-bestellen Viele Restaurantbesitzer zeigen sich während der Corona-Pandemie erfinderisch. Sie bieten ihre Speisen in bekannter Qualität nicht nur zum Abholen, sondern auch zur Lieferung nach Hause an. Mit dabei sind auch Betriebe aus dem Kreis Wesel. So stellen unter anderem die Gaststätte Rühl in Hünxe-Bruckhausen, das Landhaus Drögenkamp in Wesel-Bislich und das Café Lühlerheide in Schermbeck das kulinarische Angebot auf der Website der Niederrhein Tourismus GmbH vor, das entweder abgeholt oder geliefert werden kann. Mit diesem Service können sich die Besucher der Seite für ein Menü ihrer Wahl entscheiden. Zum Service gehören auch Öffnungszeiten sowie die Kontaktadressen der Restaurants. Diese garantieren eine liebevolle Zubereitung. Einige Restaurants achten auch auf biologisch abbaubare Verpackungen. „Es ist eine tolle Möglichkeit, die Gastronomen im Kreis Wesel und am gesamten Niederrhein zu unterstützen“, freut sich Michael Düchting, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel. Betriebe, die sich mit ihrer Dienstleistung auf der Website kostenlos präsentieren möchten, können sich an Kathrin Peters von der Niederrhein Tourismus GmbH unter 02162/8179-144 oder kathrin.peters@niederrhein-tourismus.de wenden. Bei Rückfragen steht Berit Ortscheid von der EAW Kreis Wesel unter 0281/207-3014 oder berit.ortscheid@kreis-wesel.de ebenfalls zur Verfügung.
Ab sofort kann bis Sonntag, 22. November 2020, online darüber abgestimmt werden, welches Projekt mit dem Klimaschutzpreis Kreis Wesel 2020 ausgezeichnet werden soll. Insgesamt sind in der Kategorie „Klimapreis Kreis Wesel 2020“ 14 Bewerbungen und in der Sonderkategorie „Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre“ drei Bewerbungen eingegangen. Über folgenden Link kann abgestimmt werden: https://www.umfrageonline.com/s/klimaschutzpreis_2020
Die Preisträger werden aus den Ergebnissen der Online-Umfrage zusammen mit den Ergebnissen der Fachjury ermittelt und veröffentlicht. Der Kreistag hat 2019 beschlossen, jährlich einen Klimaschutzpreis in Höhe von 2.000 Euro auszuloben und damit bürgerschaftliches Engagement für den Klima- und Umweltschutz zu belohnen. Gesucht werden hierbei vorbildliche ehrenamtliche Initiativen und Maßnahmen, die einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz im Kreis Wesel leisten.
Das Veterinäramt des Kreises Wesel weist darauf hin, dass das Friedrich Loeffler Institut die Ausbreitung der Vogelgrippe bei Wildvögeln mit großer Sorge beobachtet.
Bis zum 2. November gab es in kurzer Zeit bereits 15 Fälle in Norddeutschland, unter anderem bei Wildgänsen und Wildenten. Am Mittwoch, 5. November, trat der erste Fall bei einer Legehennenhaltung auf einer Hallig in der Nordsee auf. In den Niederlanden wurden ebenfalls Fälle bei Wildvögeln registriert. Die dortigen Behörden meldeten Ende Oktober einen ersten Seuchenausbruch in einem größeren Masthähnchenbestand westlich von Nimwegen. Die aktuell festgestellten Fälle gehören ausnahmslos zum Influenza-Subtyp H5, der als hochpathogen eingestuft wird.
Das Risiko der Ausbreitung in der Wildvogelpopulation und des Eintrags in Nutzgeflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln wird vom Friedrich Loeffler Institut als hoch eingestuft.
Die festgestellten Virustypen wurden bisher nicht bei Menschen nachgewiesen. Die Influenza kann bei infizierten Wildvögeln je nach Vogelart und auch individuell stark unterschiedlich verlaufen. Infizierte Vögel können deshalb mobil bleiben und das Virus über Kontakt und Ausscheidungen auch über größere Entfernungen weiterverbreiten. Vor vier Jahren entwickelte sich so innerhalb weniger Wochen ein nahezu bundesweites Influenzageschehen in der Wildvogelpopulation mit zahlreichen Geflügelpestausbrüchen in Geflügelhaltungen.
Zum Schutz des gehaltenen Geflügels vor einem Viruseintrag aus der Natur ist es wichtig, die Biosicherheit in den Geflügelhaltungen betriebsspezifisch zu überprüfen und einzuhalten. Hierzu sind alle Geflügelhalter gesetzlich verpflichtet. Im Vordergrund steht dabei die Hygiene. Jeder direkte oder indirekte Kontakt zu Wildvögeln und deren Ausscheidungen muss soweit wie möglich vermieden werden. Das gilt auch für Klein- und Hobbyhaltungen.
Sollte sich das Geschehen ausweiten, muss mit einer Aufstallungsanordnung in Risikogebieten gerechnet werden. Das würde auch die Städte und Kreise am unteren Niederrhein betreffen, in denen sich Wildvogelrastgebiete befinden. Eine Risikoeinschätzung sowie täglich aktualisierte Informationen zur Lage und Entwicklung gibt es auf der Seite des Friedrich Loeffler Institutes: http://www.fli.de
In der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags am Donnerstag, 5. November 2020, wurde Landrat Ingo Brohl im Amt vereidigt. Aufgrund des großen Plenums konnte die Kreistagssitzung unter Corona-Bedingungen nicht im Kreishaus stattfinden, sondern wurde in den Veranstaltungssaal auf der Grav Insel verlegt.
„Für mich ergibt sich die Würde des Amtes nicht aus dem Ort, an dem man vereidigt wird, sondern aus dem Umgang miteinander“, so Brohl. Auch an den Sitzplätzen galt Maskenpflicht. Landrat Ingo Brohl verzichtete auf eine längere Ansprache mit dem Hinweis, in der Pandemie die Versammlungen so kurz wie möglich halten zu wollen.
Anschließend wurden die neuen Kreistagsmitglieder verpflichtet. Mit großer Mehrheit wurden die drei stellvertretenden Landräte gewählt: Günter Helbig von der CDU, Heinrich Heselmann von der SPD und Petra Schmidt-Niersmann von den Grünen. Auch der Kreisausschuss wurde gebildet, er besteht weiterhin aus 16 Mitgliedern.
Der neue Kreistag traf in der konstituierenden Sitzung außerdem die Entscheidung, den Stellenplan 2020 um zehn Stellen für den Fachdienst Gesundheitswesen zu erweitern. So soll der akute Personalbedarf zur Bewältigung der Corona-Pandemie vorerst gedeckt werden.
Aufgrund der Corona-Lage konnten die scheidenden Kreistagsmitglieder in diesem Jahr nicht festlich verabschiedet werden. Brohl dankte den 29 Politikerinnen und Politikern mit einem persönlichen Brief. Reinhold Butzkies, Josef Devers, Georg Elsemann, Wolfgang Hemkens, Ines Hickl, Rafael Hofmann, Heinz-Peter Kamps, Peter Kiehlmann, Klaus Klein, Harald Körner, Uwe Krins, Martin Kuster, Ulrich Lordick, Rainer Mull, Dr. Robert Peters, Monika Piechula, Brigitte Prumbohm, Claudia Schmidt, Heinz-Günter Schmitz, Monika Schmitz, Manfred Schramm, Cay-Jürgen Schröder, Daniela Schwitt, Gertrud Seel, Heinrich Vahnenbruck, Michael Victor, Wolfgang Weinkath, Karin Wietheger und Manfred Winter schieden mit Ablauf der letzten Wahlperiode aus dem Kreistag aus.
Um den Besuchern der Kreisverwaltung während der Wintermonate Schutz vor Kälte und Regen zu bieten, sind vor den Publikumsbereichen nun Zelte aufgebaut. Die Zelte stehen vor dem Eingang zur Zulassungsstelle an der Reeser Landstraße sowie vor dem Eingang zum Jugendamt und zur Veterinär- und Lebensmittelüberwachung an der Jülicher Straße in Wesel und können ab sofort vom Publikum genutzt werden.
Für die Moerser Liegenschaften des Kreises Wesel mit Publikumsverkehr werden ebenfalls zeitnah Zelte aufgestellt, sobald alle notwendigen Genehmigungen vorliegen.
Seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr ist die Kreisverwaltung Wesel für den generellen Publikumsverkehr geschlossen. Trotzdem besteht die Möglichkeit, Termine zu vereinbaren und von den zuständigen Sachbearbeitern einzeln ins Kreishaus eingelassen und begleitet zu werden.
Pressefoto vom Kreis Wesel zur Verfügung gestellt.
Die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Niederrhein plant zwei Maßnahmen an der A3 im Raum Hünxe: den Neubau der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die Lippe sowie die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Hünxe. Da beide Maßnahmen sowohl räumlich als auch zeitlich in enger Abhängigkeit voneinander stehen, erfolgt die Planung der beiden Projekte parallel und aufeinander abgestimmt.
Nachdem der ursprüngliche Termin am 03.03.2020 aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt werden musste, wird der Termin nun in digitaler Form nachgeholt. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Niederrhein, plant den Neubau des Ersatzbauwerks über die Lippe und den Wesel-Datteln-Kanal an der A3 sowie den damit verbundenen Ausbau der A 3 im Bauwerksbereich. Hierzu werden wir Ihnen vom 02.11.2020 bis zum 15.11.2020 in digitaler Form die Unterlagen zur Einsicht zur Verfügung stellen: https://www.strassen.nrw.de/de/wir-bauen-fuer-sie/projekte/a3/neubau-der-bruecke-ueber-den-wesel-datteln-kanal-und-die-lippe-erweiterung-der-tank-und-rastanlag.html Das Projekt befindet sich nördlich und südlich von Lippe und Wesel-Datteln-Kanal, westlich von der Gemeinde Hünxe. Ziel der Maßnahme ist es, das Brückenbauwerk der A 3 WDK und Lippe zu erneuern und die A 3 auf den aktuellen zweistreifigen Querschnitt nach RAA (Richtlinien für die Anlage von Autobahnen) anzupassen. Die Anschlussstelle Hünxe wird dem neuen Regelwerk entsprechend umgeplant. Ziel ist es die Planfeststellung der Maßnahme 2022 einzuleiten.
Ungefähre Lageskizze der geplanten Parkplatzerweiterungen Hünxe West und Hünxe Ost
Die aktuelle Ausgabe von „Unser Lindenblatt“. können Sie hier anklicken. Alle anderen bisher erschienenen Ausgaben finden Sie oben in der Menüleiste unter „Unser Lindenblatt“.